Baustelleninfos Waidmarkt

An dieser Stelle finden Sie 14-tägig aktualisierte Informationen zu den Arbeiten, die derzeit auf der Baustelle des Gleiswechselbauwerks Waidmarkt ausgeführt werden:

18. Mai 2026
Zwischendecke wird durchörtert – Neue Kunstinstallation gestartet

Seilsäge im Einsatz in der Baugrube

Bohrarbeiten an der Zwischendecke

Um den Stahlbeton der Zwischendecke zu beseitigen, kommen auch Seilsägen zum Einsatz (Foto links).
Mit mehreren Bohrgeräten wird von der Zwischendecke aus bis zu acht Meter tief in die unterste Bauwerksebene gebohrt, um auch den dortigen Beton zu zerkleinern (Foto rechts).
Betonarbeiten in der Nähe eines Aufbruchfeldes

Für die Bohrungen durch die Zwischendecke
werden nun auch spiralförmige Bohrer eingesetzt,
die den Stahlbeton durchbrechen

Mit Spezialgeräten werden weiterhin Bohrungen durch die Zwischendecke des künftigen Gleiswechselbauwerks vorgenommen. Mehrere Hundert Bohrungen sind erforderlich, um den rund 65 Zentimeter starken Stahlbeton der Zwischendecke zu zerkleinern und bis zu acht Meter tief in die unterste Bauwerksebene zu bohren. Dort befindet sich der sogenannte Auflastbeton, der nach dem Einsturz des Stadtarchivs sicherheitshalber in die Baugrube gefüllt worden war.

Aus statischen Gründen muss der Wasserstand in der Baugrube angehoben werden, bevor der Beton in einer späteren Bauphase entfernt werden kann. Für diese Arbeiten werden dann Taucher eingesetzt. Um deren Einsatz zu erleichtern, wird der Beton durch die jetzt durchgeführten Bohrungen bereits weitestgehend zerkleinert.

Die Löcher in der stahlbewehrten Zwischendecke werden zunächst wieder mit Beton verfüllt. Dieser lässt sich später wegen des fehlenden Stahls deutlich leichter beseitigen. Zum Einsatz kommen auch Seilsägen, mit denen sogenannte Aufbruchfelder in die Zwischendecke geschnitten werden.

Derzeit wird vor allem unterhalb der Stahlrohre gebohrt, mit denen die Wände des Bauwerks gegeneinander abgestützt werden. Dies ist notwendig, da diese Bereiche aus Platzgründen nicht mehr zu erreichen sind, wenn in einigen Wochen die dritte Aussteifungslage montiert wird. Diese besteht – wie schon die beiden ersten Lagen – aus 16 Stahlrohren.

Auf dem Waidmarkt hat die Stadt Köln unterdessen die nächste Kunstinstallation gestartet. Im Rahmen eines Wettbewerbs hat sich die Stadt für das Projekt „Mapping Waidmarkt“ des Künstlers Moritz Riesenbeck entschieden. Hierbei soll der Stadtraum klanglich entdeckt werden. Das Kunstprojekt wird nun für die kommenden sechs Monate erlebbar sein.

Weitere Informationen unter: Mapping Waidmarkt - Stadt Köln

Der komplette Bauablauf bis zu Fertigstellung des Gleiswechsels Waidmarkt ist als Animation dargestellt und abrufbar unter:
www.kvb.koeln/bauablauf_waidmarkt

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Sollten Sie Fragen, Beschwerden oder Anregungen haben, wenden Sie sich bitte gern an den Anliegerbeauftragten der KVB, Herrn Thorsten Moeck. Er ist erreichbar unter Anlieger.Waidmarkt@kvb.koeln oder der Telefonnummer 0221/547-4774.


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