Kundenmagazin KölnTakt

Titelbild Ausgabe April 2026

„Ich stehe für einen fairen Dialog“

Der neue KVB-Vorstandsvorsitzende Marcel Winter ist seit einem Monat im Amt

Als im vorigen Jahr die Anfrage an Marcel Winter herangetragen wurde, ob er sich einen beruflichen Wechsel vorstellen könne, hat der damalige Geschäftsführer von go.Rheinland erst einmal abgewunken. „Meine Lebensplanung sah damals anders aus“, sagt der 51jährige Diplom-Bauingenieur. Aber als er dann hörte, für welches Unternehmen er angefragt wurde, hat er seine Lebensplanung noch einmal überdacht. „Die drei Buchstaben KVB haben etwas in mir ausgelöst, im Kopf und im Herzen“, berichtete Winter jetzt vor Journalisten. „Die KVB ist ein klares Stück kölsche Identität, und dort mitzuarbeiten und mitzugestalten, das hat mich gepackt und gereizt.“

Jetzt ist er einen Monat im Amt, ist zuvor von seiner Vorgängerin Stefanie Haaks noch in zahlreiche Themen und Prozesse eingearbeitet worden - und hat unter anderem eine wichtige Erfahrung gemacht: „Ich habe viele herzliche, offene Menschen kennengelernt, denen man nicht nur anmerkt, sondern bei denen man auch am Handeln erkennt, wie sehr sie im Herzen mit der KVB verbunden sind. Sie alle vereint der Wunsch, den Fahrgästen im Rahmen dessen, was möglich ist, die beste Verkehrsleistung anzubieten.“

Fokus auf Fahrzeugverfügbarkeit, Fahrgastinformation und Digitalisierung

 

Aber auch der neue Vorstand - Dr. Alexandra Rohlmann ist auch erst seit Januar als Vorständin für Technik und Finanzen im Amt – musste sich erst einmal finden und für sich die Themen festlegen, denen sich das Unternehmen in den nächsten Monaten und Jahren vor allem annehmen will. „Für uns stehen die Themen Fahrzeugverfügbarkeit, Fahrgastinformation und Digitalisierung im Fokus“, sagt Winter. „Da wollen wir entscheidende Schritte nach vorne machen.“

Ein über Jahre hinweg schwieriges Thema, die personelle Situation vor allem im Fahrdienst, gehört der Vergangenheit an. „Die Quote der personalbedingten Fahrtausfälle im Stadtbahnbetrieb liegt mittlerweile nur noch bei 0,2 Prozent“, sagt der Vorstandsvorsitzende, der neun Jahre lang in führenden Positionen beim privaten Eisenbahnunternehmen National Express tätig war. „Das sind Zahlen, die ich aus dem SPNV so nicht kenne. Das ist top! Danke an alle, die hieran beteiligt waren und sind.“

„Wir brauchen klare Entscheidungen“

 

Was braucht es, um die KVB als Motor der Mobilitätswende weiterzuentwickeln? „Es braucht Klarheit“, betont der dreifache Familienvater und überzeugte FC-Fan. „Klarheit intern im Unternehmen, aber Klarheit auch durch politische Beschlüsse.“ Wieviel ÖPNV kann und will die Stadt sich angesichts der leeren Kassen noch leisten? Bleibt es bei den angedachten Netzentwicklungen oder müssen die Pläne angepasst werden? Über diese Fragen wird derzeit zwischen der KVB, Politik, Verwaltung und den Stadtwerken Köln intensiv diskutiert. „Mir ist es wichtig, offen und fair miteinander umzugehen und – so lange das möglich ist – auch kooperativ. Ich stehe für einen transparenten Dialog auf Augenhöhe mit Politik, Verwaltung und unseren Partnern im Konzern.“

Matthias Pesch

Verkehrsmeister weist Stadtbahn ein

Ein Team für alle Fälle

Verkehrsmeister kommen überall dort zum Einsatz, wo der geregelte Betrieb gefährdet ist

Der nächste Auftrag für Alexander Kampschulte (47) kündigt sich mit einem Piepsen des Digitalfunks an. „Die Leitstelle für den ‚Tünnes 4‘: Ein Falschparker an der Zülpicher Straße blockiert die Linie 9“, lautet die Information, die zugleich Arbeitsauftrag ist. „Tünnes 4“ ist der Rufname für den Funkwagen von Kampschulte. „Betriebsaufsicht“ steht auf der T ür des weißen Fahrzeugs. Vier solcher Wagen sind rund um die Uhr in der Stadt unterwegs. Am Steuer: Verkehrsmeisterinnen und Verkehrsmeister, das schnelle Eingreifteam der KVB.

Zwölf Bahn- und 70 Buslinien ziehen sich wie feine Adern durch den pulsierenden Organismus der Millionenstadt Köln. Ein sensibles System, das auch bei Unfällen, Baustellen, Bombenfunden oder Falschparkern aufrechterhalten werden soll. „Alle Verkehrsmeister sind mit ihrer Arbeit und dem Zusammenspiel wesentliche Bausteine, damit Störungen schnellstmöglich beseitigt werden können und den Fahrbetrieb währenddessen bestmöglich aufrecht zu erhalten“, betont Ute Kraus, stellvertretende Betriebsleiterin der KVB. Und das Funkgerät in den Fahrzeugen der Betriebsaufsicht piepst oft.

Jeder Tag ist eine Wundertüte

 

Im Außendienst arbeiten insgesamt 42 Verkehrsmeister, aber es gibt sie auch in der Leitstelle und bei der Personalsteuerung für Stadtbahn und Bus. Alle sind früher Bus oder Bahn gefahren, auch Jennifer Schulz (41). Von Haltestelle zu Haltestelle. Tür auf, Tür zu. Doch die Zeiten, in denen ihr Berufsleben nach Fahrplan verlief, sind nun vorbei. Jetzt ist jeder Arbeitstag für sie wie eine Wundertüte. „Zu Schichtbeginn weiß ich nie, was der Tag bringt. Gerade die Abwechslung ist es, was mich an diesem Job fasziniert“, sagt Schulz, die innerhalb ihrer Weiterbildung auch den Busführerschein gemacht hat.

Stillstand bedeutet Ausnahmezustand, und den versuchen die Mitarbeitenden der Leitstelle jeden Tag zu vermeiden. Mit Hilfe der Verkehrsmeister. Bei der Fahrt durch die Stadt haben sie Haltestellen und Linienwege im Blick. Alexander Kampschulte nutzt die Stille des Funkgeräts für einen Abstecher nach Ossendorf, wo am Vortag eine undichte Gasleitung repariert worden ist – direkt neben den Gleisen der Linie 5. In der Iltisstraße klafft ein rechteckiges Loch. „Ich schaue mir die Absicherung der Baustelle an. Falls die Bahnen nicht weiterfahren könnten, müsste ich mit der Leitstelle eine Strecke für die Ersatzbusse festlegen“, sagt er. Aber das ist dieses Mal nicht nötig.

Der Verkehrsmeister hat inzwischen die Bahnen der Linie 9 auf der Zülpicher Straße an einem SUV vorbeigelotst, der die Begrenzung der Parkbucht sehr großzügig interpretiert hat. Nach der Schule hatte Kampschulte zunächst eine Ausbildung als Schornsteinfeger gemacht. Als sich die Branche wandelte, entschied er sich für einen Wechsel zur KVB. „In meinem jetzigen Job habe ich viel Eigenverantwortung, das gefällt mir sehr gut“, sagt er. Das Funkgerät piepst erneut. Ein Unfall mit einem Linienbus, Neusser Landstraße. Informationen über Verletzte oder Schäden gibt es noch nicht. Kampschulte entscheidet sich für eine staufreie Route, dann sieht er schon das Blaulicht eines Streifenwagens.

Die gesamte Reportage über den Berufsalltag der Verkehrsmeister finden Sie in unserem Blogbeitrag:

Die Verkehrsmeister – das schnelle Eingreifteam der KVB

Thorsten Moeck

Verkerhsmeister protokolliert das Unfallgeschehen

Sanierungsbedürftige Deutzer Brücke

Nächste Stadtbahn-Trennung folgt im Sommer

Erste Trennung der Linien 1 und 9 in Deutz wurde planmäßig beendet

Die Stadtbahn-Linien 1 und 9 waren in den Osterferien in Deutz getrennt, um den ersten Abschnitt umfangreicher Baumaßnahmen im rechtsrheinischen Stadtgebiet durchführen zu können. Diese Trennung endete pünktlich mit der Betriebsaufnahme am Montag, 13. April. Die Linien 1 und 9 fahren seitdem wieder durchgehend auf ihren Linienwegen.

Hinweis auf alternative Verbindungen auf dem Boden der Haltestelle

Stadt Köln und KVB führen in diesem Jahr eine Reihe von Baumaßnahmen entlang der Stadtbahn-Linie 1 und teilweise der Linie 9 gebündelt durch.

An der Mindener Straße in Deutz wird ein Hochwasserschott in die Infrastruktur der Stadtbahn eingebaut, die Fahrebene der U-Bahn-Station „Bahnhof Deutz/Messe“ wird saniert, an der Deutzer Brücke werden Sanierungsarbeiten im Bereich der rechtsrheinischen Rampe durchgeführt, und von Merheim bis Bensberg werden diverse Erneuerungen an der Stadtbahninfrastruktur vorgenommen.

Die Stadt hat in den Osterferien erste Arbeiten an der Mindener Straße und in der U-Bahn-Station „Bahnhof Deutz/Messe“ durchführt, hierfür war die erste Trennungsphase notwendig. Diese Arbeiten werden im Sommer fortgesetzt.

Bauarbeiten von Merheim bis Bensberg

 

Die KVB wird im Sommer ihre Bauarbeiten von Merheim bis Bensberg erledigen. Hier werden in verschiedenen Abschnitten Schienen, Schwellen, Schotter und weiteres ausgetauscht. An Abschnitten der Oberleitungsanlage wird gearbeitet, Maßnahmen an der Signal- und Sicherungstechnik werden durchgeführt, Asphalt- und Betonarbeiten vorgenommen. Bereits im Frühjahr wurde der Einbau einer Wasserversickerung im Bereich Hoppenkamp in Bensberg vorbereitet, der eigentliche Einbau der Rigolen erfolgt ebenfalls im Sommer. Durch die Bündelung der diversen Baumaßnahmen müssen die betroffenen Linien nicht ständig getrennt werden und die Fahrgäste sich nicht ständig umstellen. Es reichen drei Trennungen in den Osterferien, im Sommer und in den Herbstferien.

Die nächste Bauphase steht also für den Sommer an. Vom 29. Juni bis zum 2. September werden die Linien 1 und 9 erneut unterbrochen. Hinzu kommt, aufgrund der Arbeiten an der Deutzer Brücke, auch eine Trennung der Linie 7. Diese Phase beginnt somit bereits drei Wochen vor den Sommerferien. Aufgrund des Umfangs der Arbeiten ist es nicht möglich, die Beeinträchtigungen auf die Sommerferien zu begrenzen. Insbesondere auf der Deutzer Brücke sind umfangreiche Vorarbeiten notwendig, um die eigentlichen Arbeiten zur Erneuerung der Fahrbahnübergangskonstruktion zwischen Strombrücke und Brückenrampe durchführen zu können. Um rechtzeitig zum Schuljahresbeginn den normalen Stadtbahnbetrieb wieder aufnehmen zu können, wurden die drei Wochen vor den Ferien hinzugenommen.

Stephan Anemüller

Kleines Baugerüst in der Haltestelle Bahnhof Deutz

Unterirdische Haltestelle Rudolfplatz

Pilotprojekt „Musik an Haltestellen“ wird weiterentwickelt

Mehrheitlich positive Resonanz seitens der Fahrgäste

Im Monat März führte die KVB ein vierwöchiges Pilotprojekt durch. An den unterirdischen Haltestellen Rudolfplatz und Venloer Str./Gürtel wurde in dieser Zeit 24/7 Musik eingespielt. Vorab und während des genannten Zeitraums wurden Befragungen durchgeführt, um das Feedback von Fahrgästen und Mitarbeitenden (insgesamt rund 450) einzuholen. Die Auswertung der Ergebnisse zeigt, dass der überwiegende Teil der Befragten die Musik als „angenehm“ bzw. „sehr angenehm“ empfand. 78 Prozent bewerteten die Idee, Musik an Haltestellen zu spielen, als „gut“ beziehungsweise „sehr gut“.

„Aufgrund der mehrheitlich positiven Resonanz haben wir uns entschieden, dass Thema weiter zu verfolgen, da das subjektive Wohlfühlen durch die Musik offensichtlich gesteigert werden konnte“, sagt Marcel Winter, Vorstandsvorsitzender der KVB. „Wir sehen daher ein gewisses Potential zur Fortführung.“ Ob diese wirklich komme und wie sie genau aussehe, sei allerdings noch nicht final festgelegt. Zunächst einmal solle ein Fortführungskonzept entwickelt werden, bei dem die Ergebnisse der Befragung, vor allem aber auch die entstehenden Kosten zu berücksichtigen seien. So sei es denkbar, dass Musik nicht überall, sondern nur an einigen ausgewählten unterirdischen Haltestellen abgespielt werde.

Das Pilotprojekt der KVB wurde in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Tanz Köln unter der Beteiligung von Prof. Dr. Peer Abilgaard und Prof. Dr. med. Eckart Altenmüller durchgeführt. Die Musikstücke, die jeweils rund zehn Minuten lang waren und in einer sich wiederholenden Schleife abgespielt wurden, komponierten drei Studierende von Prof. Jono Podmore: Anna Grillmeier, Jeanne Kaiser und Arég Galoyan. Die KVB bedankt sich an dieser Stelle ganz herzlich für die sehr gute Zusammenarbeit und fachliche Unterstützung.

Sobald feststeht, ob und wie das Projekt fortgesetzt wird, wird hierüber entsprechend informiert.

Gudrun Meyer

Mitarbeiter vor dem E-Dienstfahrzeug

Funkwagen elektrisch unterwegs

KVB-Betriebssteuerung sammelt Erfahrungen mit E-Mobilität auf anspruchsvollem Terrain

Die Antriebswende im Verkehr nimmt breiten Raum in der Berichterstattung verschiedenster Medien ein. Bei der KVB ist es vor allem der Ersatz von Dieselbussen durch Elektrobusse, über den häufig berichtet wird. Doch im praktizierten Klimaschutz umfasst der technologische Wandel auch die Flotte der Dienstfahrzeuge, mit denen die Fahrgäste selbst nicht unterwegs sind.

Zahlreiche Fahrzeuge verschiedener Klassen – die nicht der Fahrgastbeförderung dienen – fahren bei der KVB bereits elektrisch. Nun bewegt sich das Unternehmen in das schwierigste Feld der Antriebswende hinein. Mit den Funkwagen „Tünnes 4“ und „Tünnes 5“ wurden im vergangenen Jahr zwei Elektrotransporter von Mercedes-Benz in Dienst gestellt. Die vollelektrischen Fahrzeuge ersetzen zwei Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren. Seit Oktober fahren sie im linksrheinischen Stadtgebiet Kölns, ihre Einsatzfähigkeit wird genau beobachtet.

Anforderungen werden ohne Abstriche erfüllt

 

Die Aufgabe der Verkehrsmeister in den Funkwagen ist es, Störungen im Stadtbahn- und Busbetrieb zu beseitigen. Dafür müssen sie schnell an alle Stellen im Liniennetz herankommen. Eine durchgehende Einsatzbereitschaft – „24/7“ – ist deshalb mit ihren Autos verbunden. Hieran müssen sich alle Fahrzeuge messen lassen, die als Funkwagen eingesetzt werden sollen. Der kritische Punkt ist dabei die Kapazität der Batterien und die Dauer der Ladevorgänge. Aber natürlich werden auch weitere Aspekte betrachtet, nach denen Fahrzeuge durch ihre Nutzer bewertet werden.

Nach den ersten sieben Einsatzmonaten ist die Betriebssteuerung sehr zufrieden mit den beiden Fahrzeugen des Typs E-Citan. Sie erfüllen verschiedene Anforderungen ohne Abstriche. So können zum Beispiel alle benötigten Arbeitsmaterialien mitgenommen werden. Das Fahrverhalten ist gut, die Fahrzeuge sind praktikabel konfiguriert.

Eine Herausforderung stellt jedoch noch die Batterie dar. Sie soll mit einer Kapazität von 45 Kilo-Watt (kW) eine Reichweite von 284 Kilometern ermöglichen. Erreicht werden jedoch im Herbst und Frühling eher 200 Kilometer. Im Winter, bei Volllast unter anderem durch die Heizung und temperaturbedingtes Verhalten der Technik, sind es eher 80 bis 100 Kilometer Reichweite. Gefahren werden die Elektrischen bis zu einem Ladestand der Batterien von 30 Prozent. Fällt er weiter herunter, leidet – wie bei allen Batterien – ihre Lebensdauer. Das bedeutet: Derzeit findet noch häufiger ein Fahrzeugtausch auf dem Betriebshof statt, bei Ladezeiten von etwa einer Stunde ohne „Schnelllader“.

Ganz so einfach ist der Einsatz solch elektrischer Dienstfahrzeuge bei den hohen Anforderungen an Funkwagen also nicht. Es ist nicht voraussehbar, wann und wieviel sie im Tagesverlauf bewegt werden müssen. An ruhigen Tagen ist die Nachladung kein Problem, während die Verkehrsmeister zum Beispiel Schreibtischarbeit erledigen. Aber es gibt auch Tage, an denen eine Störung auf die nächste folgt.

Ständige Weiterentwicklung der Batterietechnologie

 

Dennoch bereut die Betriebssteuerung den Einsatz der E-Fahrzeuge nicht. Den Kolleginnen und Kollegen ist klar, dass nur durch den praktischen Einsatz Erfahrungen gesammelt werden können. Zukünftig werden immer mehr Fahrzeuge in Deutschland elektrisch fahren, dann werden auch die am flexibelsten einzusetzenden Fahrzeuge von Unternehmen wie der KVB darunter sein. Auf dem Weg dahin wird die ständige Weiterentwicklung der Batterietechnologie die heutigen Einschränkungen auflösen. Dann werden auch die weiteren sechs Funkwagen zu „Stromern“.

Stephan Anemüller

KurzTakt

Gruß vom Stadionsprecher

Wenn es einen Satz gibt, den Fußball-Fans mit dem Kölner Stadionsprecher Michael Trippel in Verbindung bringen, dann ist es sicherlich dieser: „Willkommen in der schönsten Stadt Deutschlands." Der Gruß gilt den Gästefans, die von Trippel seit nun schon seit 27 Jahren auf diese Weise begrüßt werden. Nun erklingt der Gruß an Heimspieltagen des 1. FC Köln auch in den KVB-Bahnen an der Haltestelle „RheinEngerieSTADION“ in Müngersdorf.

Michael Trippel Stadionsprecher des 1. FC Köln in der Fahrerkabine einer Stadtbahn

Immer wieder betont Trippel, dass er nicht unter einem verklärten Blick durch die rot-weiße Stadtbrille leidet und nicht die Schönheit der heimischen Architektur meint, sondern „das kölsche Lebensgefühl“. Für einen kurzen Beitrag auf unseren Social-Media-Kanälen hat Trippel sogar die KVB-Jacke angezogen, einen Plüsch-Geißbock auf dem Armaturenbrett platziert und ist mal kurz eine Stadtbahn gefahren.

- tho -

Tag gegen Lärm:
KVB engagiert gegen Kurvenquietschen

Der „Tag gegen Lärm“ (International Noise Awareness Day) fand dieses Jahr am 29. April statt. Bereits zum 29. Mal wurde die Herausforderung, Lärm zu senken bzw. zu vermeiden, in den Mittelpunkt der öffentlichen Wahrnehmung gerückt. In Deutschland hat die Deutsche Gesellschaft für Akustik e. V. als gemeinnütziger Verein eine Vorreiterrolle übernommen, das Bundesumweltamt und das Bundesumweltministerium fördern das Projekt „Tag gegen Lärm“. Insbesondere in größeren Städten ist Lärm ein Dauerthema.

Dazu zählt auch das Verkehrsgeschehen. Die KVB als Betreiber des öffentlichen Nahverkehrs in Köln engagiert sich deshalb, den durch ihre Fahrzeuge erzeugten Lärm zu reduzieren. Dabei steht insbesondere der Schienenverkehr der Stadtbahn im Fokus. Anlässlich des diesjährigen Tags gegen Lärm wurde ein bereits früher veröffentlichter Beitrag im KVB-Blog aktualisiert. Kurvenquietschen: Wenn die Bahn die Nerven reizt – Aktualisierung.
Hierin wird deutlich, was die KVB unternimmt, um Anwohnerschaften und Verkehrsteilnehmer zu schützen. Dabei helfen ihr auch verschiedene innovative Techniken.

- STA -

Haltestelle „Porz Markt“:
Arbeiten haben begonnen

Wie die Stadt Köln mitteilte, wurde am Montag, 27. April 2026, mit den Hauptarbeiten zur Wiederherstellung der Bahnsteige an der Stadtbahn-Haltestelle „Porz Markt“ (Linie 7) begonnen.

Zunächst wird eine Fachfirma für Grundbau die im vergangenen Jahr entdeckten Absackungen verfüllen. Anschließend werden die Bahnsteige neu gepflastert. Dabei soll auch das Blindenleitsystem erneuert werden.

Ziel der Stadt Köln ist es, die Baumaßnahme bis zum Ende der diesjährigen Sommerferien abzuschließen, so dass die derzeit noch gesperrten Bahnsteige wieder in Betrieb genommen und direkt von der KVB angefahren werden können.

- GuM -

Impressum für das Kundenmagazin KölnTakt

Kundenmagazin der Kölner Verkehrs-Betriebe AG, KVB Unternehmenskommunikation, Scheidtweilerstraße 38, 50933 Köln

Verantwortlich: Matthias Pesch
Redaktion: Stephan Anemüller, Gudrun Meyer, Thorsten Moeck, Matthias Pesch, Dirk Rosin
Mitarbeit: Christian Seiter

Fotos: Stephan Anemüller, Christian Seiter und Filmclub Entertainment

 

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