Kundenmagazin KölnTakt
Gelungene Integration
KVB und Agentur für Arbeit haben elf geflüchtete Menschen zu Busfahrern ausgebildet
Maxamed Cismaan und Falah Hasan sind sich einig: „Wir sind wirklich froh, hier zu sein,“ versichern der 31jährige Somalier und sein 37 Jahre alter Kollege aus dem Irak. Die beiden Familienväter haben erfolgreich das Qualifizierungs-Projekt „Job-Turbo“ absolviert, mit dem die KVB und die Agentur für Arbeit in Köln elf geflüchtete Menschen zu Busfahrern ausgebildet haben – sie alle sind inzwischen im regulären Liniendienst unterwegs. Der Abschluss des Projektes wurde jetzt mit einem Pressetermin auf dem KVB-Betriebshof Nord gefeiert.
„Wir sind sehr froh und dankbar, dass wir dieses Projekt realisieren konnten“, betonte Peter Densborn, Vorstand und Arbeitsdirektor der KVB. „Wir möchten als KVB Chancengeberin für geflüchtete Menschen sein. Wir bieten ihnen in unserem Unternehmen eine dauerhafte berufliche Perspektive und tragen somit dazu bei, dass sie in Deutschland langfristig eine Heimat finden. Die jungen Männer haben sich während ihrer Ausbildung und jetzt auch im Job als außerordentlich motiviert und zuverlässig erwiesen. Sie sind eine Verstärkung für das #TeamHerzschlag“, so Densborn.
Johannes Klapper, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit in Köln, ergänzte: „Unser Ziel war es, mit dem Job-Turbo geflüchtete Menschen schnell in Arbeit zu bringen und sie dann auf ihrem weiteren beruflichen Weg zu unterstützen. Ich freue mich, dass dies bei der KVB so gut funktioniert hat. Das Projekt wurde perfekt umgesetzt.“
Neue Heimat KVB
Die jungen Männer, die an dem Projekt teilgenommen haben, stammen aus Iran, Syrien, Afghanistan, Mali, Somalia, Eritrea und Irak. Sie alle haben ihre Ausbildung zunächst beim externen Bildungsträger BBG Gesellschaft für betriebliche Beratung und Betreuung mbH mit einem achtwöchigen berufsspezifischen Deutschkurs begonnen.
Nach dem Erwerb des Bus-Führerscheins und des Personenbeförderungsscheins wurden die Teilnehmer in der KVB-Fahrschule unterrichtet. Dort lernten sie KVB-spezifische Themen wie etwa Tarife kennen und wurden im Fahren eines E-Busses und eines Gelenkbusses geschult. Danach waren die neuen Fahrer zunächst gemeinsam mit einem Lehrfahrer unterwegs, bevor sie selbstständig auf den Bus-Linien fahren durften.
Gerade diese ersten Tage sind Maxamed Cismaan und Falah Hasan in Erinnerung geblieben. „Der Anfang war wirklich aufregend. Der Verkehr, Fußgänger, Fahrradfahrer, die Fahrgäste – das war echt stressig“, erinnern sich die beiden. Heute ist das für sie alles kein Problem mehr.
An der KVB schätzen beide unter anderem die Verlässlichkeit. „Als Familienvater ist mir Sicherheit sehr wichtig. Das gilt nicht nur für die pünktliche Bezahlung, sondern z.B. auch die langfristig erstellten Dienstpläne im Busbereich“, sagt Falah Hasan. Außerdem lobt er das Miteinander. „Wir sind sehr gut aufgenommen worden, die Kolleginnen und Kollegen sind immer hilfsbereit.“ Und Maxamed Cismaan ergänzt: „Hier begegnen sich die Menschen auf Augenhöhe. Das kenne ich aus vorherigen Beschäftigungen anders. Das fängt schon bei Kleinigkeiten an: Bei der KVB grüßt jeder jeden. Die Atmosphäre ist außergewöhnlich. Wir sind wirklich froh, hier zu sein.“
Helge Neumann und Matthias Pesch
Großputz an der Station Hansaring
KVB, AWB und Deutsche Bahn setzen ihr Engagement für ein sauberes Köln fort
Sie haben es wieder getan! Schon im Mai packten die Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH (AWB) im Auftrag der Stadt Küln, die Deutsche Bahn (DB) und die Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) gemeinsam an und führten einen Großputz am Hauptbahnhof durch. Nun wurde die Haltestelle Hansaring auf Vordermann gebracht – auch sie hatte es bitter nötig!
Erste Arbeiten begannen bereits Mitte Juli. Bei einem Pressetermin am 3. August wurden die durchgeführten Maßnahmen zur Säuberung und Instandhaltung vorgestellt. Und zugleich wurde – mit prominenter Unterstützung - das Finish eingeleitet. Mit von der Partie waren auch diesmal Oberbürgermeister Torsten Burmester und Dr. Alexandra Rohlmann, Technik- und Finanzvorständin der KVB. Außerdem Anatoli Weissbrodt, Bereichsleiter Betrieb und Technik bei der AWB, und Kai Rossmann, Leiter des DB-Bahnhofsmanagements in Köln.
Torsten Burmester und Dr. Alexandra Rohlmann schabten mit einem Speziallöser und Spachteln Aufkleber an Laternenpfählen ab und zeigten, wie man Graffiti von Glas entfernt. Anatoli Weissbrodt säuberte Papierkörbe, und Kai Rossmann machte sich mit seinen DB-Kollegen daran, die Treppenanlagen und Aufzüge zur S-Bahn-Station zu reinigen.
Oberbürgermeister Burmester: „Sauberkeit ist keineswegs reine Ästhetik“
Oberbürgermeister Torsten Burmester bekräftigte die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit der gemeinsamen Anstrengungen: „Wir alle übernehmen Verantwortung für diesen Bahnhof und sein Umfeld und packen gemeinsam an. Denn Sauberkeit ist keineswegs reine Ästhetik. Sie entscheidet maßgeblich darüber, ob sich Pendler, Anwohner und Gäste hier sicher und wohl fühlen. Wir arbeiten – nicht nur heute – gemeinsam daran, dass Köln sicher und sauber bleibt, dass sich alle hier willkommen fühlen und dass unser öffentlicher Raum auch künftig Ort der Begegnung bleibt.“
Schon vor Beginn der Reinigungsarbeiten beseitigte das Ordnungsamt zunächst die vielen Fahrradleichen, die sich am Hansaring angesammelt hatten. Die AWB rückte den Verschmutzungen auf den Bodenbelägen, Marmormäuerchen und Betonpfeilern zu Leibe, entfernte Essensreste, festgetretene Kaugummis und Getränkeflecken.
„Unsere Teams sind jeden Tag im gesamten Stadtgebiet im Einsatz, um Köln sauber zu halten“, erläuterte Anatoli Weissbrodt. „Gerade an hoch frequentierten Verkehrsknotenpunkten wie dem Hansaring sind intensive Reinigungsleistungen entscheidend. Durch die enge Zusammenarbeit mit DB, KVB und der Stadt Köln können wir unsere Maßnahmen optimal aufeinander abstimmen und so einen sichtbaren Beitrag zu einem attraktiven Stadtbild leisten.“
Auch die DB legte sich gehörig ins Zeug, um ihren Zuständigkeitsbereich wieder fit und ansehnlich zu machen. Kai Rossmann: „Saubere Bahnhöfe stehen bei unseren Reisenden ganz oben auf der Wunschliste – deshalb haben wir die regelmäßige Reinigung am Hansaring deutlich verstärkt und setzen jetzt gemeinsam mit allen Beteiligten bei der Intensivreinigung ein sichtbares Zeichen für alle Menschen, die hier ankommen und umsteigen.“
Graffiti und Sticker wurden entfernt, Lampen erneuert
An den Aufzügen zur S-Bahn-Ebene, dem Aufzugsschacht und den Treppenaufgängen sowie auf den Bahnsteigen wurden intensive Reinigungsarbeiten durchgeführt. Graffiti und Klebesticker entfernt, Glas- und Edelstahlflächen geputzt und poliert. Zudem haben Fachteams der Rheinnetz GmbH alle Lampen unter der Unterführung erneuert. Darüber hinaus fanden Instandhaltungsarbeiten statt: Fachleute erneuerten Schilder, strichen Säulen und behoben Vandalismusschäden.
Dort, wo die KVB zuständig ist, wurde ebenfalls das volle Grundreinigungsprogramm durchgezogen: Die Bahnsteigbeläge wurden gereinigt, die Wände, Treppenanlagen und Aufzüge zur -1 Ebene gesäubert und von Graffiti befreit. Die Metallkonstruktionen der Glasaufbauten wurden abgeschliffen, komplett neu lackiert und anschließend mit einem Graffitischutz versehen.
„Die gemeinsamen Anstrengungen haben wieder gezeigt, was möglich ist, wenn wir an einem Strang ziehen“, so Dr. Alexandra Rohlmann. „Natürlich ist es enttäuschend, wenn frisch gereinigte Bereiche erneut beschmiert oder beklebt werden. Vandalismus kostet uns alle Geld, das an anderer Stelle sinnvoller eingesetzt wäre. Aber wir lassen uns davon nicht entmutigen. Denn wir tun es für Köln – für eine saubere Stadt und einen attraktiven ÖPNV. Die erfolgreiche Zusammenarbeit zeigt, dass wir nur gemeinsam etwas verändern können.“
Die nächste gemeinsame Aktion ist bereits geplant: „Noch in diesem Jahr nehmen wir uns den Bahnhof Ehrenfeld vor“, verspricht Dr. Alexandra Rohlmann.
Gudrun Meyer
Sommerbaustellen auf der Zielgeraden
Zum Schuljahresbeginn fahren die Linien 1, 7 und 9 wieder durchgehend
Die Stadt Köln und die KVB führen in diesem Jahr eine Reihe von Baumaßnahmen von der Deutzer Brücke bis nach Bensberg gebündelt durch. Daher mussten die Linien 1, 7 und 9 mehrfach getrennt werden. Seit Freitag, 14. August, wird – wie geplant – auch das Gleisdreieck in Merheim erneuert. Seitdem befahren die Stadtbahnen der Linie 1 den gesamten rechtsrheinischen Linienweg bis zur Haltestelle „Bensberg“ nicht mehr (weitere Infos in der Presseinfo vom 10. August). Doch die Fahrgäste der Linien 1, 7 und 9 können bald aufatmen. Die Baustellen nähern sich ihrem Ende. Zum Schuljahresbeginn am 2. September werden die Trennungen enden und die Ersatzbusverkehre nicht mehr notwendig sein.
Passend zum bald wieder durchgehenden Stadtbahnbetrieb steht auch die P&R-Anlage Bensberg wieder zur Verfügung. Bereits seit dem 18. August kann diese Anlage, die während der Stadtbahn-Trennung und des damit einhergehenden geringeren Aufkommens umfassend saniert wurde, wieder genutzt werden. Die P&R-Anlage Brück wird hingegen erst ab dem 21. September wieder genutzt werden können. Auch hier wurden Sanierungsarbeiten durchgeführt und werden zurzeit noch Baufahrzeuge und Materialien abgestellt. Es folgen nun im direkten Anschluss Tiefbauarbeiten in der Anlage, die nicht parallel zu den Gleisbaumaßnahmen möglich waren. Die Verkabelung der Beleuchtungsmasten wird erneuert.
Hochwasserschutztor an der Mindener Straße platziert
Einen Meilenstein erreichte die Baustelle der Stadt Köln an der Mindener Straße in Deutz. Hier – an der Tunnelrampe der Linie 1 und 9 – wird ein Hochwasserschutztor eingebaut, mit dem die U-Bahn-Anlage bei starkem Hochwasser geschützt werden soll. Am 20. August wurde das eigentliche Tor mit einem Schwerlastkran eingehoben und am Tunneleingang befestigt. Dieses Tor wiegt allein 12,6 Tonnen, worin der Antrieb noch nicht enthalten ist.
Bei seiner Nutzung schließt das Tor, wie ein Garagentor, von oben. Es kann das U-Bahn-Bauwerk und die bahntechnischen Anlagen vor eindringendem Hochwasser und aufsteigendem Grundwasser schützen.
Stünden zum Beispiel die Anlagen der Signal- und Steuerungstechnik im Wasser, müssten sie aufwändig erneuert werden. In Hochwassersituationen steigt auch der Grundwasserspiegel, der die U-Bahn-Bauwerke und die feste Gleisinfrastruktur anheben und damit beschädigen kann. Aktuell wird hier der Antrieb des Tores montiert. In den Herbstferien erfolgen weitere Arbeiten, die – wie bereits vor Beginn der Bauarbeiten angekündigt – eine erneute Trennung der Linien 1 und 9 im Umfang von zwei Wochen erfordern.
Auch die weiteren Baustellen liegen im Zeitplan
Die Bauarbeiten der KVB in Merheim, Brück, Refrath und Bensberg entlang der Stadtbahn-Linie 1 schreiten kontinuierlich voran und stehen kurz vor ihrem Abschluss.
Hier werden in Abschnitten zum Beispiel die Schieneninfrastruktur, Oberleitungsanlage und Bahnstromversorgung erneuert, Bahnüberwege und Betonbauwerke saniert, Arbeiten an der Signal-, Elektro- und Kommunikationstechnik vorgenommen und eine Regenwasserversickerung eingebaut.
Genauso befinden sich die Arbeiten auf der Deutzer Brücke auf der Zielgeraden. Hier hat die Stadt Köln Sanierungsarbeiten an den rechtsrheinischen Übergangskonstruktionen (Dehnfugen) im Gleisbereich vorgenommen. Inzwischen werden die zuvor entfernten Schienen wieder gelegt und verschweißt.
Auch die Arbeiten der Stadt in der U-Bahn-Station „Bahnhof Deutz/Messe“ schreiten voran.
Hier wird im Rahmen der brandschutztechnischen Sanierung und Modernisierung nun der Bodenbelag auf der Bahnsteigebene ausgetauscht.
Ab dem 2. September werden die Fahrgäste von all dem durch einen sicheren, schnellen und komfortablen Stadtbahnverkehr profitieren.
Stephan Anemüller
Haltestelle „Porz Markt“ geht wieder in Betrieb
Die Arbeiten an der Stadtbahn-Haltestelle sind abgeschlossen
Die Bauarbeiten zur Wiederaufnahme des regulären Stadtbahnbetriebs an der Haltestelle „Porz Markt“ sind beendet. Ab Betriebsbeginn am Mittwoch, 2. September, können die Fahrgäste in „Porz Markt“ wieder ganz normal an den regulären Bahnsteigen der Haltestelle ein- und aussteigen. Ein gutes Jahr lang war dies nicht möglich gewesen, da in diesem Bereich Absackungen des Erdreichs festgestellt worden waren und die Technische Aufsichtsbehörde (TAB) den Fahrgastwechsel aus Sicherheitsgründen untersagt hatte.
Als Übergangslösung errichtete die KVB im Norden und im Süden der Haltestelle Ersatzbahnsteige, um ihren Kundinnen und Kunden langwierige Umwegfahrten und Umstiege zu ersparen. So konnte der Haltepunkt „Porz Markt“ trotz der Sperrung sowohl stadtein- als auch stadtauswärts bedient werden. Wermutstropfen: Die Fahrgäste mussten dafür etwas längere Fußwege zu den provisorischen Einstiegsstellen in Kauf nehmen.
Inzwischen wurden die Bahnsteige von der Stadt Köln, der Eigentümerin der Haltestelle, saniert. Die Hohlräume wurden vollständig verfüllt. Ein Gutachten bestätigt die wiederhergestellte Sicherheit und die TAB hat ihre Anordnung zurückgenommen. Der stadteinwärts führende Ersatzbahnsteig wurde im Zuge der bis Ende der Sommerferien aufgrund anderer Baumaßnahmen durchgeführten Trennung bereits zurückgebaut. Aktuell finden noch Restarbeiten statt – u.a. an der Beleuchtung und Möblierung der Haltestelle. Der provisorische Bahnsteig stadtauswärts wird Mitte September entfernt.
Die KVB freut sich, ihren Fahrgästen schon in wenigen Tagen wieder ihre ursprüngliche Leistung anbieten und die reguläre Haltestelle nutzen zu können.
Gudrun Meyer
Stadtbahn-Leihe für die Nachbarn
KVB stellte den Stadtwerken Bonn vorübergehend Fahrzeuge zur Verfügung
Die KVB hat die Stadtwerke Bonn (SWB) in einer akut schwierigen Situation unterstützt. Die Bonner mussten aus betriebstechnischen Gründen 60 ihrer 75 Stadtbahnen vorübergehend aus dem Betrieb nehmen. Nach SWB-Angaben gab es unter anderem Auffälligkeiten bei Radsätzen und Fahrwerkskomponenten, die ohne nähere Untersuchungen keinen Einsatz im Fahrgastbetrieb erlaubten. Die KVB stellte den SWB daher kurzfristig zunächst 20 Hochflur-Stadtbahnen zur Verfügung.
„Für uns ist es selbstverständlich, dass wir die SWB im Sinne der Fahrgäste in dieser besonderen Situation unterstützen“, begründete KVB-Vorstandsvorsitzender Marcel Winter die Entscheidung. „Wir haben intern geprüft, in welchem Umfang das betrieblich möglich ist und haben eine Lösung gefunden, die wir angesichts der sinkenden Nachfrage in den Sommerferien unseren Fahrgästen gegenüber für vertretbar halten.“ Die Regelung in Köln: Die Stadtbahn-Linie 5 fuhr vorübergehend mit Einzelwagen. Außerdem entfielen die Verstärkerfahrten auf der Linie 18, die dort morgens und nachmittags in der Hauptverkehrszeit für einen Fünf-Minuten-Takt-sorgen.
Rückendeckung des Oberbürgermeisters
Der Vorstand bat die Fahrgäste um Verständnis für die vorübergehende Maßnahme – und bekam Rückendeckung vom Kölner Oberbürgermeister: „In einer solchen Ausnahmesituation ist es wichtig, dass sich die Kommunen in der Region gegenseitig helfen und unterstützen, wenn es nötig wird“, erklärte Torsten Burmester öffentlich. „Ich danke deshalb den Kölner Verkehrs-Betrieben für die schnelle und konsequente Hilfe.“ Und auch SWB-Geschäftsführerin Katja Wenmakers bedankte sich ausdrücklich für die Unterstützung aus Köln.
Um einen stabilen Betrieb zum Großereignis „Kölner Lichter“ sicherstellen zu können, kamen die Bahnen am ersten August-Wochenende wieder nach Köln – um anschließend erneut nach Bonn geholt zu werden. Allerdings stellte die KVB dann nicht mehr 20, sondern 14 Fahrzeuge zur Verfügung.
Inzwischen sind die Stadtbahnen wieder in Köln. Sie werden hier dringend benötigt, um nach Beendigung der großen Baumaßnahmen im Rechtsrheinischen und zum Beginn des neuen Schuljahres wieder einen stabilen Stadtbahn-Betrieb sicherstellen zu können.
Matthias Pesch
Die Feuerwehr der KVB
Neues Einsatzfahrzeug für den Entstördienst
PKW im Gleis, Falschparker auf der Strecke, gebrochene Schienen oder defekte Weichen: Störungen gehören im Alltag eines großen Verkehrsunternehmens leider dazu. Damit die Auswirkungen für die Fahrgäste möglichst gering bleiben und der Betrieb schnell wieder reibungslos läuft, ist der Entstördienst der KVB rund um die Uhr einsatzbereit. 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche und an 365 Tagen im Jahr rückt er immer dann aus, wenn schnelle Hilfe gefragt ist.
Unverzichtbarer Begleiter bei nahezu jedem Einsatz ist der „Tünnes 54“, kurz T54. Hinter dem Namen verbirgt sich ein vielseitiges Spezialfahrzeug. Seit Kurzem ist eine neue Generation des Fahrzeugs in Köln unterwegs. Es ersetzt seinen Vorgänger, der zwölf Jahre lang zuverlässig seinen Dienst verrichtet und bei unzähligen Einsätzen geholfen hat. Die Ausstattung des neuen T54 lässt kaum Wünsche offen. Kettensägen, Schneidbrenner, Absperrmaterial, Werkbank und eine Vielzahl an Spezialwerkzeugen gehören ebenso zur Grundausstattung wie eine leistungsfähige Seilwinde. Hinzu kommen eine Druckluftanlage zum Anheben von Fahrzeugen, ein moderner Akku-Ladeschrank für die sichere Aufbewahrung und Ladung von Akkus sowie zahlreiche Materialien für die unterschiedlichsten Einsatzlagen. Sogar eine mobile Ersatzhaltestelle befindet sich an Bord.
Ob technische Defekte, außergewöhnliche Bergungen oder Unterstützung bei Unfällen: Der Entstördienst leistet täglich einen entscheidenden Beitrag für einen stabilen und sicheren Betrieb. Oft im Hintergrund und meist unter großem Zeitdruck sorgen die Mitarbeitenden dafür, dass Köln in Bewegung bleibt.
Helge Neumann
KurzTakt
Messe gamescom mit geänderter
An- und Abreise
Noch bis Sonntag, 30. August, findet in der Kölnmesse die gamescom statt. Hier sind täglich etwa 100.000 Besucherinnen und Besucher unterwegs. Die Gäste müssen in diesem Jahr – bedingt durch die gebündelten Sommerbaustellen von KVB und Stadt Köln – mit geänderten An- und Abreisewegen sowie längere Fahrtzeiten zurechtkommen. Das ist auch beim anschließenden Besuch der Kölner Altstadt und anderer Ziele zu beachten. Zur An- und Abreise stehen den Gästen unter anderem die Stadtbahn-Linien 3 und 4 sowie verschiedene S-Bahn, Regionalbahn, RegionalExpress- und Fernverkehrs-Linien der DB zur Verfügung. Nähere Informationen unter zuginfo.nrw.
Besucherinnen und Besucher der gamescom können auch das KVB-Rad nutzen, Inhaber eines KVB-Abos sogar 30 Minuten je Fahrt kostenfrei. Alle weiteren stehen die KVB-Räder zu den Entgelten des Kooperationspartners nextbike zur Verfügung. In jedem Fall muss zur Ausleihe die KVB-App oder nextbike-App genutzt werden.
- STA -
Schöne Aussichten bei der Nacht der Seilbahn
Die diesjährige Kölner Nacht der Seilbahn findet am Samstag, 29. August, statt. Den Seilbahnfans wird damit am letzten Ferienwochenende – bei hoffentlich gutem Wetter – ein besonderes Erlebnis geboten. Die Gondeln sind dann bis Mitternacht unterwegs, letzter Einstieg ist um 23.45 Uhr. Gerade abends, in der untergehenden Sonne, bietet die Seilbahnfahrt aus der Höhe einen eindrucksvollen Blick auf die Kölner Skyline, den Rhein und den Rheinpark.
Es gelten die normalen Fahrpreise.
- STA -
Unterwegs mit dem Fahrleitungs-Team
Mal wird die Fahrleitung der KVB durch Lastwagen beschädigt, mal durch herabfallende Äste, manchmal auch durch technische Fehler an den Stromabnehmern der Stadtbahnen. Allein im Jahr 2025 kam es in 114 Fällen zu Beschädigungen der Fahrleitung.
Auch bei Fahrzeugen im Gleis rücken die Monteure aus, denn Feuerwehr und Abschleppunternehmen können nur gefahrlos arbeiten, nachdem der Strom in der Fahrleitung abgeschaltet worden ist. „Für uns heißt es jedes Mal, so schnell wie möglich auszurücken und den Schaden zu beheben“, sagt Stefan Kramer, Leiter Fahrleitung bei der KVB.
Wir haben ein Fahrleitungsteam bei seiner herausfordernden Arbeit begleitet.
Den Blogbeitrag dazu lesen Sie hier:
Alarm für die Fahrleitungsmonteure.
- tho -
Sicherheitsführungen:
Hilfe bei Sorgen und Gefahren
Das Kompetenzcenter Sicherheit NRW bietet auch in diesem Jahr Sicherheitsführungen im Kölner Hauptbahnhof an. Am 18. August fand jüngst eine Veranstaltung statt, für den 4. November ist die nächste geplant. Expertinnen und Experten von KVB, Deutscher Bahn, Bundespolizei, Bahnhofsmission und des Zweckverbandes go.Rheinland geben Tipps zum sicheren Verhalten auf Bahnsteigen, Rolltreppen, in Bahnen und weiteren Anlagen. Was tun, um Taschendieben zu entgehen oder wenn sich gefährlich wirkenden Menschen in der Nähe aufhalten? Wie kann schnell Hilfe geholt werden, wenn Menschen gesundheitliche Probleme haben oder Opfer von Kriminellen wurden?
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gaben am Ende der jüngsten Führung erneut die Rückmeldung, dass die Hinweise und Tipps sehr wertvoll seien und dass es dieses praktische Angebot auch zukünftig geben solle. Wer sich für die nächste kostenfreie Sicherheitsführung in Köln am 4. November 2026 (10-13 Uhr) interessiert, kann sich unkompliziert im Internet anmelden (Sicherheitsführungen - Kompetenzcenter Sicherheit NRW).
Weitere Infos finden sich auch hier in der KölnTakt.
- STA -
Impressum für das Kundenmagazin KölnTakt
Kundenmagazin der Kölner Verkehrs-Betriebe AG, KVB Unternehmenskommunikation, Scheidtweilerstraße 38, 50933 Köln
Verantwortlich: Matthias Pesch
Redaktion: Stephan Anemüller, Gudrun Meyer, Helge Neumann, Thorsten Moeck, Matthias Pesch, Dirk Rosin, Christian Seiter
Fotos: Stephan Anemüller, bildschoen, Oliver Güth, Helge Neumann, Christian Seiter
Hier finden Sie die bisher erschienenen Ausgaben des Kundenmagazins KölnTakt.



