Kundenmagazin KölnTakt
Linien 1, 7 und 9 neun Wochen getrennt
Gebündelte Baumaßnahmen zwischen Deutz und Bensberg machen betriebliche Änderungen nötig
Die Stadt Köln und die KVB führen in diesem Jahr eine Reihe von Baumaßnahmen von der Deutzer Brücke bis nach Bensberg gebündelt durch. Deshalb müssen die Linien 1, 7 und 9 mehrfach getrennt werden. Eine erste Trennung fand bereits in den Osterferien statt. Vom 29. Juni bis zum 2. September werden die genannten Linien erneut unterbrochen. Die neunwöchige Trennung in diesem Sommer ist in drei Phasen unterteilt, die sich im Ausmaß der Trennung und in den Ersatzangeboten unterscheiden.
Die Trennung der drei Stadtbahn-Linien ist notwendig, da die Deutzer Brücke nicht durch Stadtbahnen befahren werden kann und die weiteren Baustellen eine Nutzung der Schieneninfrastruktur ausschließen. Im Zeitraum von Montag, 29. Juni, circa 3 Uhr, bis einschließlich Sonntag, 12. Juli, – also der ersten Phase dieser neun Wochen – gibt es bereits umfangreiche Änderungen im KVB-Betrieb.
Die Linien 1 und 9 fahren nicht zwischen den Haltestellen „Heumarkt“ und „Bahnhof Deutz/Messe“. Die Linie 7 bedient den Abschnitt zwischen den Haltestellen „Neumarkt“ und „Deutzer Freiheit“ nicht. Fahrgäste, die hiervon betroffen sind, sollten in jedem Fall die weiteren Informationen in der Presseinfo vom 17. Juni 2026 lesen.
Busse ersetzen die Stadtbahnen in den getrennten Abschnitten
Ersatzbusse mit der Linienkennung „101“ ersetzen von Montag, 29. Juni, bis einschließlich Sonntag, 12. Juli, die drei getrennten Stadtbahn-Linien 1, 7 und 9. Sie fahren zwischen den Haltestellen „Neumarkt“ und „Koelnmesse“. Die Ersatzbusse benötigen für den knapp drei Kilometer langen Weg je Fahrtrichtung etwa zwölf Minuten.
Die Stadtbahn-Linien 3 und 4 sind von den Baumaßnahmen nicht betroffen. Sie binden die Kölner City an und bieten deshalb auch Alternativen zu den Linien 1 und 9. An den Haltestellen „Neumarkt“ und „Bahnhof Deutz/LANXESSarena“ ist – mit kurzen Fußwegen – ein Umstieg zwischen den Linien 1 und 9 sowie den Linien 3 und 4 möglich.
Zudem kann das KVB-Rad genutzt werden. Die KVB und ihr Kooperationspartner nextbike verst&asuml;rken die Flotte zwischen Heumarkt und Deutz, soweit dies möglich ist. Jedoch sind im normalen Betrieb dort bereits zahlreiche KVB-Räder vorhanden.
CSD wird eine Herausforderung in dieser Bauphase
Das Festival zum Christopher Street Day – Freitag, 3. Juli, bis Sonntag, 5. Juli – und die CSD-Parade – Sonntag, 5. Juli – werden eine Herausforderung während des aktuellen Baugeschehens. Auch auf den Verkehr der Ersatzbusse hat der CSD Auswirkungen. So werden die Ersatzbusse während der CSD-Tage über die Deutzer Brücke geschleust, die für den Individualverkehr dann gesperrt sein wird. Jedoch fahren auch die Ersatzbusse dann nur ab bzw. bis Heumarkt. Der Neumarkt ist aufgrund von Straßensperrungen auf der Augustinerstraße und Pipinstraße nicht zu erreichen.
Am Sonntag, 5. Juli, können aufgrund der CSD-Parade auch die Ersatzbusse nicht über die Deutzer Brücke fahren. Diese wird an diesem Tag von 8 Uhr bis 18 Uhr komplett für den Straßenverkehr gesperrt. Der Ersatzbusverkehr wird deshalb am 5. Juli von 8 Uhr bis 18 Uhr eingestellt.
Weitere Hinweise für die Fahrgäste
Den Fahrgästen wird empfohlen, die Fahrplaninformationen im Internet unter www.kvb.koeln/bau sowie an den Haltestellen zu beachten. In den Stadtbahnfahrzeugen liegt zudem ein Faltblatt zu den betrieblichen Änderungen während der Baumaßnahmen bereit. Über die betrieblichen Regelungen während der 2. Phase der Sommer-Trennungen informiert die KVB rechtzeitig.
Stephan Anemüller
Millionenschäden durch Vandalismus
Nächste Phase der Initiative „Seid lieb zueinander“ gestartet
Die Hexe ist neuerdings Dauergast in der Haltestelle Geldernstraße/Parkgürtel. Aus ihren Fingerspitzen schießen böse Zauberkräfte, der Blick und das Grinsen wirken linkisch. Das Graffitigemälde bedeckt eine Fläche von mehr als zehn Quadratmetern. Kein Einzelfall. Durch Vandalismus werden jedes Jahr in Bussen, Stadtbahnen und an Haltestellen Schäden in Millionenhöhe verursacht. Eine starke Zunahme ist bei Graffiti-Schäden zu verzeichnen, allein hier betragen die Kosten für die Beseitigung rund 600.000 Euro.
Die Zerstörungswut hat sich auf hohem Niveau eingependelt. „Die durch Vandalismus verursachten Schäden kosten öffentliche Gelder und Arbeitszeit – beides würden wir lieber in anderen Bereichen für unsere Fahrgäste investieren. Darüber hinaus mindern Beschädigungen an Haltestellen die Aufenthaltsqualität für unsere Kunden, auch die Fahrzeugverfügbarkeit leidet unter mutwilligen Beschädigungen“, sagt KVB-Vorstand Peter Densborn.
„Kunst“-Ausstellung im Foyer der KVB-Zentrale
Im Foyer der KVB-Hauptverwaltung in Braunsfeld stehen in diesen Tagen unter anderem ein verkohlter Mülleimer und ein zerbrochenes Bus-Haltestlellenschild. Dann sind da noch Bilder von zerschlagenen Scheiben einer Stadtbahn-Tür sowie einer demolierten Bushaltestelle. „Die ‚Kunst‘ des Schadens – eine Rechnung, die ganz Köln bezahlt“, lautet der Titel der Ausstellung rund um das Thema Vandalismus, die kürzlich eröffnet wurde. Zugleich sind mutwillig herbeigeführte Schäden Schwerpunkt der nächsten Phase der Initiative „Seid lieb zueinander“. Unterstützt wird diese von Musiker Mo Torres.
„Macht aus der Bahn kein Stickeralbum“ heißt es auf einem der aussagestarken Plakate – zu sehen ist der mit Aufklebern tapezierte Fahrgastraum einer Stadtbahn. Und zum Bild einer Bahn, deren Inneres mit groteskem Krickelkrakel wild tätowiert ist, lautet der Appell: „Macht aus der Bahn keine Graffitiwal““. Die Initiative ist ein Appell für mehr Freundlichkeit, gegenseitige Achtung und ein respektvolles Miteinander – in Bus und Bahn und überall sonst im Leben.
Mal werden Scheiben zerschlagen oder zerkratzt, Polsterungen in Bussen beschädigt oder Stadtbahnen durch Graffiti-Schmierereien aus dem Verkehr gezogen. Und dann ist da noch die Sache mit dem Luftgewehr, mit dem an einer Haltestelle auf einen digitalen Anzeiger geschossen wurde.
Den gesamten Blogbeitrag zum Thema Vandalismus lesen Sie hier:
Blogbeitrag „Vandalismus verursacht Kosten in Millionenhöhe“
Thorsten Moeck
Die Sache mit den „Saunabahnen“
Die KVB arbeitet intensiv daran, auch im Sommer angenehmere Temperaturen in Bus und Bahn zu schaffen
Sommer in Köln: Die Sonne scheint, die Temperaturen steigen und mit ihnen auch die Temperatur in Bus und Bahn. Viele Fahrgäste fragen sich dann, warum es in manchen Fahrzeugen angenehm kühl ist, während andere eher an eine rollende Sauna erinnern? Genau dieser Frage sind wir nachgegangen.
Tatsächlich hat sich in den vergangenen Jahren einiges getan. Alle E-Busse der KVB sind klimatisiert und auch bei den Stadtbahnen wächst der Anteil moderner Fahrzeuge mit Klimaanlage stetig. Besonders die neuesten Bahnen verfügen über intelligente Systeme, die nicht nur für angenehmere Temperaturen sorgen, sondern gleichzeitig energieeffizient arbeiten. Dennoch stoßen Klimaanlagen im Nahverkehr an besondere Grenzen. Häufige Türöffnungen, viele Fahrgäste und große Fensterflächen machen die Kühlung zu einer echten Herausforderung.
Hinzu kommt, dass ein großer Teil der Fahrzeugflotte bereits viele Jahre im Einsatz ist. Nicht jede Bahn wurde ursprünglich für den Einbau einer Klimaanlage konstruiert. Deshalb setzt die KVB neben der Beschaffung neuer Fahrzeuge auch auf die Modernisierung bestehender Anlagen, kürzere Wartungsintervalle und zusätzliche Maßnahmen wie Sonnenschutzfolien an den Fenstern.
Wie funktionieren die Klimaanlagen eigentlich? Warum können ältere Bahnen nicht einfach nachgerüstet werden? Und welche Verbesserungen erwarten die Fahrgäste in den kommenden Jahren? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt es im ausführlichen Blogbeitrag. Dort werfen wir einen Blick hinter die Kulissen und zeigen, wie die KVB daran arbeitet, auch an heißen Tagen für mehr Komfort unterwegs zu sorgen.
Blogbeitrag „Von Klimaanlagen und Saunabahnen“
Carola Sodermanns
Kunstwerke auf Rädern
Rekordbeteiligung beim Kreativwettbewerb für Schulen – Entwürfe prämiert
Jubel brandet auf, als ein frisch folierter Gelenkbus an der Hauptverwaltung der KVB in Braunsfeld vorfährt. Diesen Moment haben die Schülerinnen und Schüler des Apostelgymnasiums herbeigesehnt, denn das Motiv auf dem Bus ist in ihren Köpfen entstanden. Neben dem Eingang wuseln unterdessen die Kinder dreier Grundschulklassen um 60 KVB-Räder und betrachten neugierig den Speichenschutz der Hinterräder. Auch hier sind die Kunstwerke der Kinder zu sehen.
Mehrere bunte Menschenketten, dazu der Slogan „Hand in Hand rund um Kölle“ – so sieht der Siegerentwurf zur Gestaltung eines E-Gelenkbusses aus. Und auf vielen Leihrädern der KVB sind Hände zu sehen sein, die symbolträchtige Karten halten: mal ist es ein rotes Herz, mal die Sonne, das Friedenszeichen oder ein Smiley. Bereits zum zehnten Mal durften sich Schülerinnen und Schüler am Kreativ-Wettbewerb der KVB beteiligen – das Interesse war zur Freude von Projektleiterin Sabine Käbbe so groß wie noch nie.
Viele Ideen zum Thema „Respekt“
Eine sechsköpfige Jury hat die besten Entwürfe des Wettbewerbs „Schulen gestalten einen E-Bus und das KVB-Rad“ ausgewählt. Insgesamt nahmen rund 500 Grundschulkinder aus zehn Schulen sowie rund 450 Jugendliche aus 20 weiterführenden Schulen teil. Nahezu alle Schulklassen orientierten sich bei ihren Entwürfen am vorgeschlagenen Thema „Respekt“ – die Wertschätzung gegenüber Menschen und Sachgegenständen.
Bei der Busgestaltung (Sekundarstufe 1) setzte sich die Klasse 10a des Apostelgymnasiums in Lindenthal mit ihren bunten Menschenketten durch. Der Bus wurde nach diesem Entwurf gemeinsam mit der Firma Ströer gestaltet und wird nun zwei Jahre lang durch Köln fahren. Auch der zweite Platz ging für den Entwurf zum Thema „Liebe und Respekt“ an das Apostelgymnasium, Platz drei sicherte sich die Kopernikusschule in Porz mit ihrem Themenentwurf „Geschenke ohne Geld, ein Wert, der für immer hält“. Insgesamt hatten 23 Schulklassen 43 Entwürfe eingereicht.
Für die Grundschulen ging es erneut um die Gestaltung des KVB-Rads, hierfür hatten 17 Schulklassen 34 Gestaltungsvorschläge entworfen. Den Sieg sicherte sich die Klasse 3a der KGS Horststraße in Mülheim. Platz zwei ging an die GGS Adolph-Kolping-Straße in Porz-Wahn, Platz drei sicherte sich die GGS Erlenweg in Bickendorf. Mit den drei Entwürfen wurden jeweils 20 KVB-Leihräder gestaltet.
„Schüler erleben eine hohe Selbstwirksamkeit“
„Sowohl der Gelenkbus als auch die KVB-Räder fallen durch die aufmerksamkeitsstarke Gestaltung der Schulklassen im Stadtbild auf. Auf diese Weise erleben die Schülerinnen und Schüler mit ihren einfallsreichen Entwürfen eine hohe Selbstwirksamkeit, zugleich wird die Botschaft des friedlichen Miteinanders besonders hervorgehoben“, sagte Anja Höhn, Bereichsleiterin und Prokuristin der KVB.
Schirmfrau Elfi Scho-Antwerpes zeigte sich beeindruckt von der Kreativität der Kinder und Jugendlichen: „Mich beeindruckt die Botschaft unserer Jugend tief: Wir müssen im Alltag Hand in Hand gehen, Vielfalt feiern und einander mit Respekt begegnen. Danke an die jungen Designer für dieses rollende Vorbild, das zeigt, worauf es im Leben wirklich ankommt.“
Thorsten Moeck
Digitalisierung hilft beim „Aufräumen“ der Stadt
Die KVB testet und entwickelt zusammen mit der Stadt ein digitales Steuerungstool für Mobilstationen – Der Bund fördert das Projekt
Leihfahrzeuge sind inzwischen elementare Bestandteile eines klima- und umweltfreundlichen Mobilitätsangebots. Sie sind aus Köln nicht mehr wegzudenken. Doch so hoch ihr Wert auch ist, diese Fahrzeuge dürfen nicht zur Belastung anderer Verkehrsteilnehmer werden, indem sie im Weg stehen. Sie einfach irgendwo abzustellen – vielleicht sogar auf dem Bahn- oder Bussteig – ist keine Lösung. Deshalb sind Stadt, KVB und weitere Verleiher stark daran interessiert, die Stadt „aufzuräumen“. Das sichert die Akzeptanz der „Shared Mobility“ – der geteilten Mobilität auch bei den Menschen, die Leihfahrzeuge nicht nutzen.
Die KVB und die Stadt Köln erproben deshalb gemeinsam den Einsatz eines digitalen Steuerungstools zur Überwachung und Koordination der Shared Mobility in Köln. Dabei handelt es sich um ein softwarebasiertes Instrument mit einem beschränkten Nutzerkreis. Auch wenn es sich nicht um eine öffentliche Anwendung handelt, sind Stadt und KVB zuversichtlich, dass die Menschen in Köln die Auswirkungen ihres Einsatzes zunehmend auf den Straßen wahrnehmen werden. Unter dem Begriff Shared Mobility werden alle öffentlichen Leih- und Sharing-Angebote wie E-Tretroller, Leihräder und Carsharing zusammengefasst. Der Sinn und Zweck der Softwareanwendung besteht primär in der zentralen Ordnung und Kontrolle dieser Angebote.
System kann Auslastung der Stationen kontrollieren
Mit Hilfe der Software ist es möglich, schnell zu erkennen, wo häufig Fahrzeuge falsch abgestellt werden. Auch die Auslastung von Mobilstationen kann beobachtet werden. Die digitale Technik macht es zudem möglich, Statistiken zu erstellen und direkten Kontakt mit Anbietern von Fahrzeugen aufzunehmen. Manchmal müssen dann nur Hinweisschilder aufgestellt werden. In anderen Fällen kann auch über eine bessere Platzierung von Stationen nachgedacht werden.
In dem Projekt „Digitales Tool Mobilstationen“ entwickeln die KVB und Stadt Köln diese Software mit Hinblick auf den perspektivischen Ausbau und die Etablierung eines stadtweiten Netzwerks aus Mobilstationen weiter. Die Grundlage hierfür bildet das Raumbuch Mobilstationen, das die politischen Gremien der Stadt Köln im September 2024 beschlossen haben, nachdem bereits verschiedentlich der Wunsch nach mehr Ordnung dieser Systeme aus der Politik an die Stadt Köln herangetragen wurde.
Die Mobilstationen helfen allen Menschen in Köln dabei, flächendeckend Zugang zu unterschiedlichen Mobilitätsformen zu bekommen. Sie sind verlässliche Standorte, an denen Leihfahrzeuge ausgeliehen und zurückgegeben werden können.
Gleichzeitig sorgt die Festlegung der Flächen für Mobilstationen für mehr Ordnung auf den Straßen Kölns. Die Software unterstützt dies, da mit ihrer Hilfe sehr schnell ein Überblick über die einzelnen Mobilstationen möglich ist. Es muss nicht mehr extra jemand hinfahren, um zu überprüfen, ob sich die Ausleiher und Nutzer regelkonform verhalten.
Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) fördert dieses Projekt im Rahmen der Förderrichtlinie „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ (DkV).
Das Projekt hat eine Laufzeit von Dezember 2024 bis Dezember 2026. Es folgt auf ein erstes Forschungsprojekt, welches die KVB bereits in den Jahren 2021 bis 2024 durchgeführt hatte. Die Gesamtprojektleitung liegt bei der KVB.
Im Januar 2026 wurde das digitale Tool über eine europaweite Ausschreibung beschafft. Zuvor hatte der Bund eine Förderbescheid übergeben.
Regelmäßiger Einsatz ab 2027 geplant
Seitdem fokussieren sich KVB und Stadt Köln auf die gemeinsame Weiterentwicklung des Tools, um dessen regelmäßigen Einsatz ab 2027 vorzubereiten und weitere Erfahrungen zu sammeln. Voraussetzung für die tagtägliche Arbeit mit der Software ist eine erfolgreiche Implementierung aller Shared-Mobility-Anbieter mittels einer standardisierten Datenschnittstelle, die eine Datenübertragung nahezu in Echtzeit ermöglicht. Die Weiterentwicklung des Tools beinhaltet unter anderem die Erschließung und Anbindung weiterer relevanter Datenquellen sowie die Realisierung neuer Anwendungsfälle.
Mithilfe des Tools können unter anderem Mobilstationen datengesteuert geplant und evaluiert, Parkverbotszonen an Shared-Mobility-Anbieter kommuniziert und die Einhaltung dieser Regeln überwacht werden. Gleichzeitig kann das Tool auch zur Überwachung KVB-eigener Flächen genutzt werden.
Das Projekt „Digitales Tool Mobilstationen“ wird mit dem Förderkennzeichen 16DKV7202A geführt. Weitere Informationen zur Förderrichtlinie Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme des BMV finden sich hier: https://www.bmv.de/dkv
Mit der Förderrichtlinie Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme fördert das BMV (ehemals BMDV) seit 2023 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur digitalen Transformation der Mobilität leisten. Der Verkehr soll dadurch effizienter, öffentliche Angebote attraktiver werden. Das Programm leistet damit einen wichtigen Beitrag zu Klima-, Umwelt- und Gesundheitsschutz in deutschen Städten und Gemeinden.
Marten Lugenbiehl, Stephan Anemüller
KurzTakt
Fahrschule Bus erhält
VDV-Zertifizierung
Stellvertretend für das Team der Fahrschule Bus wurde das Kompetenzsiegel des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) an Sven Jansen, Leiter Fahrschule Bus, und Jan Wellmann, Leiter der Fahrschulen Stadtbahn und Bus, überreicht. Dieses Kompetenzsiegel zeichnet Fahrschulen und Bildungseinrichtungen von Mitgliedsunternehmen des VDV für ihre hohe Qualität in der Aus- und Weiterbildung von Omnibusfahrenden aus. Für die KVB war es die sechste Rezertifizierung, nachdem diese Auszeichnung 2007 zum ersten Mal vom VDV verliehen wurde.
Die offizielle Übergabe der Urkunde erfolgte am 27. Mai 2026 durch Sandra Raider, der Büroleiterin der VDV-Akademie. Bereits Anfang April waren alle erforderlichen Maßnahmen zur Zertifizierung abgeschlossen. Das Kompetenzsiegel ist drei Jahre gültig.
-cs-
Kleine Hilfe, große Wirkung
Bereits seit neun Jahren bieten die Malteser zweimal im Jahr ein „Frühstück to go“ für bedürftige Menschen an. Um 9 Uhr wird dabei das Fenster einer Kirchengemeinde geöffnet, seit 6.30 Uhr stehen dann die ersten Menschen bereits davor. Manche der Wartenden, die einen Beutel mit Frühstücksutensilien bekommen, sind ohne Obdach, andere haben eine Wohnung. Es kommen immer um die 100 Menschen. Um die Not ein wenig zu lindern, organisiert Yvonne Henke zusammen mit jeweils acht weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Malteser Hilfsdienstes diese Frühstücksausgaben. Sie hat eine Warteliste der Hilfswilligen, muss nicht für diese Extraschicht ihrer Kolleginnen und Kollegen werben.
Die Lebensmittel für das Frühstück kommen von Kölner Unternehmen, wie dem Bäcker von nebenan und dem Supermarkt. Die KVB ist auch dabei, spendet unter anderem Wasser und Leinenbeutel.
Für Marion Densborn von der KVB ist diese Hilfe eine Herzensangelegenheit. Die Bedürftigkeit der Menschen löst etwas in ihr aus, bewegt sie. Und so steht der nächste Frühstückstermin bereits fest in ihrem Kalender.
Übrigens: Wasser benötigen die Menschen immer, auch heute in der Hitze. Dem einen oder anderen Menschen, der auf der Straße lebt, einfach mal eine Flasche rüberzureichen, ist eine Kleinigkeit.
- STA -
KVB hilft beim Singvogel-Schutz
Die KVB unterstützt den Kölner Zoo beim Schutz asiatischer Singvögel. Marion Densborn, Projektleiterin der KVB, hat hierzu eine Spende in Höhe von 400 Euro an Bernd Marcordes und Ruth Dieckmann vom Kölner Zoo übergeben. Die Summe kam Ende Juni auf dem Klimatag des Kölner Zoos zusammen. Hier konnten die Besucher des KVB-Standes ein Klimapuzzle und ein Klimabus-Modell erwerben. Die Einnahmen wurden komplett gespendet.
Der Kölner Zoo ist ein führendes europäisches Zentrum zum Schutz asiatischer Singvögel, das in Kooperation mit der Weltnaturschutzunion (IUCN) etabliert wurde. Zugleich besteht hier die größte Station zur Nachzucht tropischer Vögel in Deutschland. Aktuell werden unter anderem rund zehn Singvogelarten Asiens nachgezüchtet, zum Beispiel der Kubatragon, der Vietnamesische Häherling und der Balistar. Die Station wurde erst Anfang März dieses Jahres eröffnet.
Bernd Marcordes, Kurator für Vögel und Leiter des Drachenhauses im Kölner Zoo: „Alle Vögel in Asien, die gut singen können, haben ein Problem.“ In Indonesien, Vietnam und anderen ostasiatischen Ländern werden Singvögel sehr häufig gefangen und ihre Populationen schwinden. Im Rahmen des Artenschutzes erfasst der Kölner Zoo den Bedrohungsstatus der jeweiligen Arten. Zusammen mit einem internationalen Netzwerk können dann vor Ort Schutzmaßnahmen initiiert und auch Nachzuchten beigesteuert werden.
- STA -
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Kundenmagazin der Kölner Verkehrs-Betriebe AG, KVB Unternehmenskommunikation, Scheidtweilerstraße 38, 50933 Köln
Verantwortlich: Matthias Pesch
Redaktion: Stephan Anemüller, Gudrun Meyer, Thorsten Moeck, Marten Lugenbiehl, Matthias Pesch, Dirk Rosin, Christian Seiter
Fotos: Stephan Anemüller, Alexandra Kraienhorst, Thorsten Moeck, Christoph Seelbach, Christian Seiter
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